Auf der letzten erweiterten Vorstandssitzung der Jägerschaft Lüneburg wurde vorgestellt, dass die Kreisjägerschaft weiter im Bereich angewandtem Naturschutzes tätig sein wird. Dies geschieht im Rahmen eines Naturschutzkonzeptes (zurzeit in Erarbeitung), allerdings erst nach Diskussion und Genehmigung durch zumindestens des erweiterten Vorstandes.
Das Konzept könnte beinhalten
- Streuobstwiesen im Revier
- Baumschnitt alter Obstbäume
- Blühstreifen
- Anlage von Gewässern
- Hundearbeit
- Nistkästen
- Blühstreifen
- Lerchenfenster
- und anderes mehr.
Der Landkreis Lüneburg hat im ablaufenden Jahr, wie erhofft und gefordert, 5% cirka 7300€ der Jagdsteuer für unsere Arbeit und Initiativen zugeschossen, 700 € gingen an den JGHV Lüneburger Heide für die Pacht des Hundeübungsplatzes ostwärts Lüdersburg. Der erste Schritt ist also getan.
Auch im nächsten Jahr wird diese Summe bereitgestellt, sofern die Jagdsteuer nicht fällt. Dann werden die Karten neu gemischt, aber der Landkreis Lüneburg wird selbst nach Aufgabe der Jagdsteuer zum Vertragsnaturschutz verpflichtet sein. Hier werden weitere Chancen gesehen.
In einem Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Frau Andrea Schröder-Ehlers wurde die Position der Jägerschaft klar gemacht und auf unsere Möglichkeiten hingewiesen. Es war ein erfreuliches Gespräch. Es werden werden daraufhin Chancen ergriffen weitere Mittel für Jagd, Naturschutz und Artenvielfalt zu gewinnen. Ich werde dies nach der Konstitution des Kreistages in den Fraktionen beginnen.
Eine Möglichkeit sind weitere, intelligente Blühstreifen, die über den Winter bis nach der Brut und Setzzeit stehenbleiben, damit der Bodenbrüter und die Hasen eine Überlebenschance haben.
Torsten Broder
Vorsitzender der Jägerschaft des Landkreises Lüneburg e.V.





