Seit Menschengedenken hält sich der Mensch Hunde als Jagdhelfer. Er hat in seine vierläufigen Begleiter im Laufe der Geschichte unterschiedliche Eigenschaften hineingezüchtet, die ihn bei der Jagd in vielfältiger Weise unterstützen. Es gibt in Deutschland 38 Hunderassen für unterschiedlichste jagdliche Verwendungen.
Nach ihrem Einsatz werden sie in Gruppen eingeteilt wie
- Schweißhunde
- Apportierhunde
- Vorstehhunde
- Stöberhunde
- Erdhunde
Im Jagdbetrieb sind sie für den Jäger unentbehrlich.
Den Jagdausübungsberechtigten muss ein für den Jagdbezirk brauchbarer Jagdhund, der geprüft ist, zur Verfügung stehen.
Der Gesetzgeber schreibt ebenfalls vor (§ 4 Nieders. Jagdgesetz), dass bei bestimmten Jagdarten brauchbare und geprüfte Jagdhunde in erforderlicher Zahl mitgeführt werden müssen.
Hunde besitzen etwa zehn Mal so viele Riechzellen wie Menschen. Diese "Gabe" macht man sich zu Nutze, um beispielsweise verunfalltes oder angeschossenes Wild nachzusuchen. Kleinere Rassen wie Teckel oder Terrier werden für die Baujagd gezüchtet, um Fuchs oder Dachs in ihren Bauten zu bejagen. Andere Rassen suchen mit ihrer empfindlichen Nase Niederwild wie Hasen oder Fasanen und zeigen sie dem Jäger durch das sogenannte Vorstehen an oder bringen Enten aus dem tiefen Wasser (apportieren).
Mit dem Eigentum eines Hundes übernimmt der Besitzer eine große Verantwortung, die ihn zeitlich sehr in Anspruch nimmt. Bereits im Welpenalter benötigt der Hund sehr viel Auslauf und sollte Kontakt zu seinen Artgenossen haben, denn er ist ein "Rudeltier". Seine Ausbildung beginnt zunächst spielerisch und später mit leichter Arbeit, die sich allmählich steigert.
Um den (gesetzlichen) Pflichten der Jäger gerecht zu werden, bieten verschiedene Vereine Raum Lüneburg mit fachkundigen Ausbildern ihre Hife an.





